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Ein
frisch ausgelieferter Clio 2.0 16V Sport wurde zunächst total
abgestrippt und auf den kompletten Bausatz der V6 Rennausführung
vorbereitet.
Die
aus beiden Kotflügeln und zwei Stossstangenmodulen bestehende
Front wurde verschraubt, Seitenschweller und Türaufsatz verklebt.
Natürlich darf der Luftansatz für den, in der Rennversion
hinten liegenden V6 Motor nicht fehlen; hier spielt er die Rolle
einer brachial wirkenden Attrappe. Das wuchtige Heck mit den aus
vergittertem Diffuser herausschauenden Endrohren der Elia Halbanlage
ist das Sahnestückchen des Clios.
Dach
und Heckklappe blieben unverändert, so wie beim Pistenrenner
vorgegeben. Der Tankstutzen sitzt um 15cm weiter nach vorne versetzt,
wofür im Seitenteil ein neuer Schacht geschaffen wurde.
Ungefähr
600 Stunde reine Arbeitszeit sammelten sich an, bevor das Auto in
die Lackierkabine rollte. Das Hauptproblem liegt darin, dass der
V6 Renn-Clio um 17cm tiefer liegt und zudem einen um 3cm längeren
Radstand hat.
Für
die Höhenangleichung mussten alle Kotflügel innen ausgeschnitten
und neue Bleche eingeschweisst werden (siehe Fotos unten). Die Hinterachse
befindet sich um genannte 3cm weiter hinten, denn ohne Überarbeitung
der Achsgeometrie hätte das Rad nicht mehr in den Ausschnitt
gepasst. Die Achszapfen wurden abgeschraubt und selbstgefräste
Distanzstücke wurden neu eingesetzt, die die Achse um das notwendige
Mass nach hinten wandern liessen. Das Original Handbremsseil und
die Bremsleitungen hatten damit ebenfalls ausgespielt und wurden
duch längeres Material aus eigener Manufaktur abgelöst.
Die
Federn waren aufgrund ihrer Länge unbrauchbar geworden und
wurden im Prinzip von Stossdämpfer mit Gewinde und Federn ersetzt.
Alle eingesetzen Fahrwerksteile stammen aus dem Formel Rennsport,
an der Vorderachse der Marke Bilstein und hinten von Spax.
Das
Gewindefahrwerk wurde optimal auf den Clio eingestellt. Sowohl das
Fahrverhalten, als auch der 16cm Tiefgang reicht an den Clio Sport
3.0 V6 heran.
Das
rundum 7x17 Zoll ET 35 Räderwerk stammt von Elia, wobei die
Vorderachsspur mittels 3cm Distanzscheiben verbreitert wurde.
Bevor
der 16V Motor von einem 220 PS starken "Kampfschwein"
abgelöst wird, erhöht ein Chip die nominale Leistung um
18 auf satte 190 PS. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 240
Km/h.
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